• Kompetent in der Pflege, menschlich im Miteinander.

Leistungen

Wir sind für Sie da und erarbeiten mit Ihnen gemeinsam eine auf Ihre persönliche Situation

  • zugeschnittene Pflege und Betreuung
  • geben Ihnen Hilfestellung im Alltag, bei Krankheit und Pflegebedürftigkeit
  • entlasten Ihre Angehörigen bei der Pflege und Betreuung
  • leisten Hilfe zur Selbsthilfe durch Anleitung und Schulung bei Ihnen Zuhause

Wie können diese Hilfen aussehen?

1. Sie melden sich (z. B.) telefonisch bei uns.

2. Am Telefon können wir kurz Ihre Wünsche/ Erwartungen besprechen und einen Termin für einen unverbindlichen Hausbesuch vereinbaren.

3. Beim Hausbesuch besprechen wir mit Ihnen (wenn gewünscht auch mit Ihren Angehörigen) Ihren persönlichen, individuellen Bedarf bei:

  • Körperpflege (z. B. Baden, Duschen, Haare waschen etc.)
  • Behandlungspflege nach ärztlicher Verordnung (z. B. Wundverbände, Injektionen, Medikamentengabe etc.)
  • Hilfen bei der Haushaltsführung (z. B. Post bearbeiten, kleine Hilfen im Haushalt, Einkäufe und notwendige Gänge zum Hausarzt etc.)
  • Pflegerische Betreuung (z. B. bei Ihnen sein damit Sie nicht alleine sind, etc)
  • Begleitung und Betreuung (z. B. Spaziergänge, Arztbesuche mit dem Taxi oder dem Bus, zu Veranstaltungen gehen etc.)
  • ....

4. Qualitätssicherungsbesuch (wenn Sie einen Pflegegrad haben schreibt die Pflegeversicherung jährliche Qualitätssicherungsbesuche vor. Diese werden von speziell dafür ausgebildeten Mitarbeitenden durchgeführt)= siehe Qualitätssicherungsbesuch (§ 37.3 SGB XI)

5. Pflegeschulungen und Beratung Zuhause (z. B. wir zeigen Ihnen und Ihrer Pflegeperson, wie Sie alleine Zuhause besser zurechtkommen, besprechen mit Ihnen eventuell notwendige Hilfsmittel etc.

Die oben genannten Leistungen werden unter bestimmten Voraussetzungen von der Pflegeversicherung übernommen.

Diese Leistungen werden dann nach sog. Modulen von uns in Rechnung gestellt. Für alle Module gelten die mit den Pflege-und Krankenkassen und sonstigen Kostenträgern vereinbarten Preise.

Wir erstellen Ihnen gerne einen unverbindlichen, Ihren Bedürfnissen entsprechenden individuellen Kostenplan unter Beachtung der möglichen Leistungsansprüche gegenüber den Kranken- und Pflegekassen sowie sonstiger Kostenträger.

Die Höhe der Kostenbeteiligung durch die Pflegekasse richtet sich nach der Einstufung des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse (MDK) in die Pflegegrade 1 bis 5.

Qualitätssicherungsbesuch (§ 37.3 SGB XI)

Eine weitere Dienstleistung unserer  ambulanten Pflegeeinrichtung ist die Durchführung des Qualitätssicherungsbesuchs zur Beratung und Sicherstellung einer ausreichenden pflegerischen Versorgung (Qualitätssicherungsbesuch nach § 37 Abs. 3 SGB XI, auch "Beratungsgespräche Häusliche Pflege" oder "Beratungseinsatz" genannt). Dabei geht es zunächst um die Beratung pflegender Angehöriger. Der Beratungsbesuch daheim in der privaten Umgebung der Person, die gepflegt wird, ist obligatorisch. 

Wer ausschließlich Pflegegeld von der Pflegeversicherung bekommt (reine Geldleistung), muss in regelmäßigen Abständen einen für die pflegebedürftige Person, kostenfreien Pflegeeinsatz bei einem zugelassenen ambulanten Pflegedienst  abrufen.

Bei Pflegegrad 1 müssen keine Beratungsbesuche nach §37.3 SGB XI erfolgen, da kein Pflegegeldanspruch besteht. Personen mit Pflegegrad 1 erhalten nur 125,00 € Entlastungsbetrag.

Bei Pflegegrad 2 und 3 steht der Qualitätssicherungsbesuch alle 6 Monate, bei Pflegegrad 4 und 5 alle 3 Monate an. Diesen Besuch kann man nicht ablehnen, ohne dass die Hauptleistung, das Pflegegeld, wegfällt.

Hinweis:
Zu den von den Pflegekassen vorgeschriebenen Beratungseinsätzen, dürfen sich die Pflegebedürftigen zusätzlich bis zu 2 Beratungseinsätze jährlich anfordern.

Vereinbaren Sie einen Termin mit uns und unsere speziell dafür geschulten Mitarbeiterinnen kommen zum Hausbesuch.

Unser Qualitätssicherungsbesuch bietet die Möglichkeit, wichtige Tipps und Ratschläge von einem professionellen Pflegedienst zu erhalten. Ebenso kann die häusliche Umgebung betrachtet und gegebenenfalls auf notwendige Pflegehilfsmittel und/oder Wohnraumumbau hingewiesen werden.

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, einen Termin, für eine auf Ihre persönliche Situation zugeschnittene Schulung, zu vereinbaren.

Informationen zu einem Teil der Leistungen der Pflegekasse


Pflegesachleistung

Der Gesetzgeber sagt/wünscht, dass pflegebedürftige Menschen solange wie möglich in ihrem Zuhause leben können. Einen Umzug in eine stationäre Altenpflegeeinrichtung soll so spät wie eben möglich, bzw. im besten Fall gar nicht stattfinden.

Für die Versorgung Zuhause, durch einen ambulanten Pflegedienst und/oder durch Angehörige/Privatpersonen, kann der pflegebedürftige Mensch Leistungen der Pflegekasse in Anspruch nehmen.

Voraussetzung für diese Leistungen ist eine Einstufung durch den MDK (Medizinischen Dienst der Krankenkasse) in einen Pflegegrad 2,3,4, oder 5.

Die Höhe der Pflegesachleistungen orientiert sich am jeweiligen Pflegegrad.

Pflegesachleistungen können nur von anerkannten ambulanten Pflegediensten erbracht und mit den Pflegekassen direkt abgerechnet werden.

Anmerkung: Menschen mit Pflegegrad 1 erhalten keine Pflegesachleistungen, sondern „nur“ einen Entlastungsbetrag von monatlich 125,00 €. Sie können für diesen Betrag aber auch Hilfen bei der Körperpflege in Anspruch nehmen.

Kombinationsleistung

Kombinationsleistungen können in Anspruch genommen werden, wenn der pflegebedürftige Mensch nicht den gesamten Pflegesachleistungsbetrag ausgeschöpft hat. In diesem Fall zahlt die Pflegekasse noch ein anteiliges Pflegegeld aus.

Pflegegeld

Wenn ein pflegebedürftiger Mensch sich dazu entscheidet, keinen anerkannten Pflegedienst in Anspruch zu nehmen, sondern die Hilfen durch Familie, Bekannte, etc, erbringen zu lassen, dann zahlt die Pflegekasse ein Pflegegeld aus.

Gerne beraten wir Sie wir individuell und qualifiziert

Weitere Informationen unter dem Link:
https://www.pflege-durch-angehoerige.de/pflegegrade-pflegeleistungen/pflegesachleistungen/ 

Verhinderungspflege

Ist die betreuende Pflegeperson krank, nimmt sich Urlaub oder ist aus sonstigen Gründen verhindert, kann der Pflegebedürftige eine Ersatz- oder Verhinderungspflege erhalten.

Das erleichtert den Pflegenden, eine Auszeit zu nehmen. Allerdings kann eine Pflegevertretung erst beansprucht werden, wenn der Pflegebedürftige zuvor sechs Monate in der häuslichen Umgebung gepflegt worden ist.

Die Verhinderungspflege kann durch einen anerkannten ambulanten Pflegedienst stundenweise erfolgen oder durch Privatpersonen erbracht werden. Ebenso ist eine Aufnahme in eine stationäre Altenpflegeeinrichtung möglich.

Gerne beraten wir Sie, auch bei diesem umfangreichen Thema, persönlich.

Die Preise werden mit den Kostenträgern (Krankenkassen, Pflegekassen, Sozialhilfeträgern) verhandelt. Bitte erfragen Sie die aktuellen Preise direkt bei dem von Ihnen ausgewählten ambulanten Pflegedienst oder stationären Altenpflegeeinrichtung.

Für die Stadt Koblenz wurden 4 Pflegestützpunkte eingerichtet. Die dortigen Pflegeberater und Pflegeberaterinnen beraten Sie neutral und kostenlos, auch ganz persönlich bei einem Hausbesuch.

Den für Ihr Wohngebiet zuständigen Pflegestützpunkt finden Sie unter dem Link:
https://www.koblenz.de/familie_soziales/pflegestuetzpunkte.html

Behandlungspflege (Häusliche Krankenpflege)

Ziel
Durch Häusliche Krankenpflege (HKP) kann ein Krankenhausaufenthalt vermieden oder verkürzt werden. Damit können Sie in Ihrem vertrauten Umfeld bleiben oder so schnell wie möglich dahin zurückkehren. Ein weiteres Ziel der häuslichen Krankenpflege kann die Sicherung des ärztlichen Behandlungsziels sein.

Welche Leistungen von Ihrer Krankenkasse übernommen und wir zu deren Lasten vertragsgemäß ausführen können, hängt von dem individuellen Krankheitsbild ab.

Unsere Leistungen in der Behandlungspflege
Medizinische Hilfeleistungen auf Anordnung des behandelnden Arztes sind beispielsweise:  

  • Richten von Medikamenten, Medikamentengabe und -überwachung
  • Injektionen / Infusionen
  • Anlegen und Wechseln von Wundverbänden und Kompressionsverbänden
  • Kompressionsstrümpfe, An- und Ausziehen der Kompressionsklassen 1 bis 4
  • Blutdruckkontrolle / Blutzuckermessung
  • Einreibung bei akuten Erkrankungen
  • Katheterversorgung
  • Stomaversorgung
  • Portversorgung
  • ….

Ablauf
Die Leistungen der häuslichen Krankenpflege (Behandlungspflege) werden vom Hausarzt / Facharzt schriftlich angeordnet (Verordnung). Diese Verordnung reichen Sie an uns weiter und wir beantragen dann die Kostenübernahme durch die Krankenkasse und rechnen die genehmigten Positionen der Behandlungspflege mit ihrer zuständigen Krankenkasse ab. Wir gewährleisten eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihren Ärzten.

Natürlich werden diese Leistungen der häuslichen Krankenpflege auch bei Privatpatienten oder im Falle einer Ablehnung durch ihre Krankenkasse mit ihrer Zustimmung gegen Privatliquidation von uns erbracht.


Ihr Bedarf an Hilfe ist hier nicht aufgelistet?
Rufen Sie uns an - wir informieren Sie gern unter 0261 922 2050 oder senden Sie uns eine E-Mail.

Sonstige Informationen & Links


Pflegegeld:
http://www.bmg.bund.de/pflege/leistungen/ambulante-pflege/pflegegeld.html

Pflegebedürftigkeit:
http://www.bmg.bund.de/pflege/pflegebeduerftigkeit/pflegebeduerftigkeit.html

Pflegegrade:
http://www.bmg.bund.de/pflege/pflegebeduerftigkeit/pflegegrade.html

Pflegehilfsmittel:
http://www.bmg.bund.de/pflege/leistungen/ambulante-pflege/pflegehilfsmittel.html

Webseite "Wegweiser Demenz"
http://www.wegweiser-demenz.de/startseite.html


Detaillierte Informationen zur häuslichen Krankenpflege können Sie auch den Richtlinien "Häusliche Krankenpflege des G-BA" entnehmen - aktuelle Fassung siehe
https://www.g-ba.de/informationen/richtlinien/11/  
 
oder im § 37 SGB V - siehe
http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__37.html –

siehe auch Gesetzestext SGB XI:
http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__37.html