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Neuigkeiten

Anzeige in "Blick aktuell" in KW 14/2020

Sozialstation Kirche unterwegs Koblenz gGmbH möchte Danke Schön sagen!!!

Unsere Mitarbeitenden sind täglich unterwegs, um ihren Dienst am Menschen zu tun, aber die Arbeit wird seit einiger Zeit durch den „Coronavirus“ noch zusätzlich erschwert.



Es ist täglich in der Presse zu hören: Viele Materialien sind kaum zu bekommen, die Vorräte gehen zu Ende, es fehlt nicht nur an Mundmasken und Desinfektionsmittel. Das musste auch unsere Sozialstation Kirche unterwegs Koblenz gGmbH erleben. Da kam natürlich „Unbehagen“ bei Mitarbeitenden und auch den Klienten und deren Angehörigen auf. Alle Versuche schnell an solches Material zu kommen, scheiterten. Von den horrenden Preisen wollen wir gar nicht erst sprechen.

"Was tun?" war die Frage und die Antwort war: "Wir müssen jetzt andere Wege gehen und uns selber helfen.“

Frithjof Janßen ist bei uns als Gesundheits- und Krankenpfleger beschäftigt. Inspiriert durch einen Eintrag in facebook hat er ein Maskenvisier nach dem Vorbild eines Oberarztes vom Klinikum in Görlitz angefertigt. Der Prototyp ist so gut gelungen, dass er sich spontan dazu entschlossen hat, für alle Kolleginnen und Kollegen ein solches in seiner Freizeit herzustellen. Es dauerte nur einen Tag, da hatte er bereits 25 Maskenvisiere fertiggestellt, die auch sofort an die Mitarbeitenden der Sozialstation Kirche unterwegs verteilt wurden.

Weitere 14 Visiere folgten am nächsten Tag. Neben seinem täglichen Dienst für unsere Klienten hat er zusätzlich zwei Nachtschichten eingelegt um sich und seine Kolleginnen und Kollegen und unsere Klienten besser zu schützen. Nicht nur praktisch, sondern auch leicht anzulegen und angenehm zu tragen. Und: Herr Janßen hat sogar unser Logo angebracht.

       

Wir sagen alle Dankeschön, Frithjof!!

Weitere Hilfen in Form von 300 Mundmasken haben wir durch „nähfreudige“ Frauen erhalten. Unter anderem von Frau Renate Gerlach-Haber. In nur 2 Tagen nähte sie 100 fröhlich-bunte Mundmasken für uns. Auch ihr sagen wir herzlichen Dank für die schnelle Hilfe. Unseren Mitarbeitenden und Klienten ist mit diesen Aktionen sehr geholfen.

Auf diesem Wege auch ein riesiges Danke Schön an all unsere Mitarbeitenden, die jeden Tag unermüdlich ihren Dienst am Menschen tun.

Es grüßt sie alle herzlichst

Sabine Moog-Kleovoulos
Geschäftsführerin


Zwei neue Altenpflegeschülerinnen beginnen ihre Ausbildung zum 1. August 2019

Ausbildung ermöglichen heißt Zukunft sichern!

Zukunft für unsere Mitarbeitenden und Zukunft für unsere Sozialstation Kirche unterwegs Koblenz gGmbH. Gerade jetzt, wo der Pflegefachkraftmangel sich überall bemerkbar macht! Wir sind stolz darauf, bereits seit mehreren Jahren erfolgreich auszubilden.

Zum Schulstart überreichte die Geschäftsführerin Sabine Moog-Kleovoulos den Altenpflegeschülerinnen eine Schultüte und wünschte ihnen viel Freude und Erfolg.


Den theoretischen Teil der Ausbildung werden die neuen Altenpflegeschülerinnen in der Julius-Wegeler-Schule in Koblenz absolvieren. Sowohl Frau Akkurt als auch Frau Barry waren bereits im Mobilen Sozialen Dienst unserer Sozialstation beschäftigt. In dieser Zeit konnten beide einen Einblick in das verantwortungsvolle Aufgabengebiet der ambulanten Altenpflege gewinnen.

Auch für das Jahr 2020 werden wir wieder Auszubildende einstellen. Dann heißt es aber: Ausbildung zur Pflegefachfrau/Pflegefachmann. Bewerbungen werden schon jetzt entgegengenommen.

Frau Aminata Barry

Geboren in Guinea, verheiratet, 1 Sohn

„Es ist mir wichtig, eine gute Ausbildung zu haben. Schon mein Mann hat seine Altenpflegeausbildung bei der Sozialstation Kirche unterwegs Koblenz gGmbH erfolgreich absolviert. Dadurch habe ich Gefallen an dem Beruf gefunden. Ich möchte eine gute Altenpflegerin werden!“

 

 

Frau Endam Akkurt

Geboren in Koblenz, türkischer Abstammung

„Ich möchte den Beruf erlernen, weil es mir wichtig ist, alte Menschen wert zu schätzen, deren Lebensleistung zu würdigen und weil es einfach Spaß macht mit alten Menschen zu arbeiten!“

Alle Kollegen/innen wünschen den Beiden viel Erfolg!


Im „Weltraumanzug“ Pflegebedürftigkeit erlebt | Mai/Juni 2018

Sozialstation Kirche unterwegs Koblenz zur Selbsterfahrung im Medi-Haus

Einen Betriebsausflug der besonderen Art haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialstation Kirche unterwegs Koblenz gGmbH  im Medi-Haus Mülheim-Kärlich erlebt und dabei Pflegebedürftigkeit, bzw. die körperlichen Einschränkungen im Alter, am eigenen Laib erfahren können. Mit medizinischer und pflegerischer Versorgung, hauswirtschaftlicher Hilfe, Betreuung und Beratung kennt man sich bei der Sozialstation Kirche unterwegs bestens aus und wir sehen jeden Tag, dass es manchmal nur kleiner Hilfen bedarf, um unseren Klienten das Leben Zuhause zu ermöglichen und zu vereinfachen.

„Wir wollen uns über die vielen neuen Hilfen im Haushalt informieren, vor allem aber sollen die Kolleginnen und Kollegen einmal in den Alterssimulationsanzug hineinschlüpfen und sich damit in die Situation von pflegebedürftigen Menschen hineinversetzen“, war für Geschäftsführerin Sabine Moog-Kleovoulos ausschlaggebend für den Besuch im Medi-Haus.

Dort können nahezu alle erdenklichen Hilfsmittel, die den Alltag für körperlich behinderte oder alte und pflegebedürftige Menschen erleichtern, angefasst und ausprobiert werden. Egal ob Rollstuhl, bequemer Sessel der „beim Aufstehen“ hilft, Elektroscooter, Essbesteck, behindertengerecht eingerichtete Küche und Badezimmer, Hebelifter, alles wurde von den Mitarbeitenden ausprobiert und auf Alltagstauglichkeit hin „überprüft“. Überrascht waren alle darüber, dass es so viele Hilfsmittel gibt, die vom Hausarzt  verordnet werden können.

Höhepunkt des Besuchs war die Selbsterfahrung im Alterssimulationsanzug.

Manch lustige Begebenheit war beim Aufheben von Gegenständen, Hinsetzen oder Treppen steigen zu belächeln.. „Man sieht Pflegebedürftigkeit jetzt aus einer anderen Perspektive“, bemerkte Fr. Conny Möhrke anschließend und wirkt dabei ein wenig nachdenklich. „ Ich kann meine Arme nicht richtig bewegen, die Beine sind ganz schwer und ich sehe die Treppenstufen gar nicht richtig“, war die Erfahrung von Beate Schall.

Bei allen Pflegekräften hat der Besuch nachhaltigen Eindruck hinterlassen. „Ich verstehe die Situation der Pflegebedürftigen jetzt noch besser und mir ist bewußt geworden, dass man frühzeitig vieles in der Wohnung pflegegerecht herrichten kann um möglichst lange ohne fremde Hilfe klar zu kommen“, fassen einige Mitarbeitende Ihre persönliche Erfahrung zusammen.


Mitarbeiter der Sozialstation Kirche unterwegs nehmen an Rollatoren-Training teil | November 2016


Am 12. November 2016 fand für die Mitarbeiter der Sozialstation Kirche unterwegs ein Rollatoren-Training von der Verkehrswacht Bonn mit Cornelia Brodeßer statt.

Ziel der Veranstaltung war es, den sicheren Umgang mit dem Rollator für Neueinsteiger und das Vertiefen von Wissen für erfahrene Rollator-Nutzer zu vermitteln.

Es ging bei dem Training nicht um einen hohen Einsatz von Kraft, vielmehr wurde in dem Training die leichtere Handhabung vermittelt, Tipps gegeben und Kniffe gezeigt, um den Umgang mit dem Rollator und der Bewältigung von „Hürden und Hindernissen“ zu erlernen und zu üben.

Interessant war es, dass die Mitarbeiter Brillen zur Verfügung gestellt bekamen um sich in die Lage von Senioren mit Sehbehinderungen hinein zu versetzen.

Ergänzend übten wir in der Bewegung die Räder und Bremsen optimal einzusetzen und sicher zu nutzen! Dank des Sanitätshauses Burbach &Goetz standen den Mitarbeiterinnen der Sozialstation 9 unterschiedliche Rollatoren zur Verfügung.

Anhand eines künstlich aufgebauten Bürgersteigs übten die Mitarbeiterinnen das hoch und runter gehen mit dem Rollator, mit (Rollator war beladen z.B. nach einem Einkauf) und ohne Gewicht. 

Wie mit vielen Dingen im Leben setzt die optimale Nutzung und Beherrschung des Rollators eine gründliche, alltagstaugliche Einführung und ein gewissenhaftes Training bzw. Schulung voraus, um mit maximaler Sicherheit und geringem Kraftaufwand künftige Wege, auch im Straßenverkehr, sicher zu bewältigen.

 Durch das Rollatorentraining konnten die Mitarbeiter der Sozialstation nun besser nachempfinden, wie sich Senioren und Gehbehinderte Menschen fühlen, die einen Rollator nutzen. Schließlich können die Mitarbeiter den Klienten nun bei der Nutzung von Rollatoren mit Rat und Tat zur Seite stehen.