• Kompetent in der Pflege, menschlich im Miteinander.

Neuigkeiten

Im „Weltraumanzug“ Pflegebedürftigkeit erlebt | Mai/Juni 2018

Sozialstation Kirche unterwegs Koblenz zur Selbsterfahrung im Medi-Haus

Einen Betriebsausflug der besonderen Art haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialstation Kirche unterwegs Koblenz gGmbH  im Medi-Haus Mülheim-Kärlich erlebt und dabei Pflegebedürftigkeit, bzw. die körperlichen Einschränkungen im Alter, am eigenen Laib erfahren können. Mit medizinischer und pflegerischer Versorgung, hauswirtschaftlicher Hilfe, Betreuung und Beratung kennt man sich bei der Sozialstation Kirche unterwegs bestens aus und wir sehen jeden Tag, dass es manchmal nur kleiner Hilfen bedarf, um unseren Klienten das Leben Zuhause zu ermöglichen und zu vereinfachen.

„Wir wollen uns über die vielen neuen Hilfen im Haushalt informieren, vor allem aber sollen die Kolleginnen und Kollegen einmal in den Alterssimulationsanzug hineinschlüpfen und sich damit in die Situation von pflegebedürftigen Menschen hineinversetzen“, war für Geschäftsführerin Sabine Moog-Kleovoulos ausschlaggebend für den Besuch im Medi-Haus.

Dort können nahezu alle erdenklichen Hilfsmittel, die den Alltag für körperlich behinderte oder alte und pflegebedürftige Menschen erleichtern, angefasst und ausprobiert werden. Egal ob Rollstuhl, bequemer Sessel der „beim Aufstehen“ hilft, Elektroscooter, Essbesteck, behindertengerecht eingerichtete Küche und Badezimmer, Hebelifter, alles wurde von den Mitarbeitenden ausprobiert und auf Alltagstauglichkeit hin „überprüft“. Überrascht waren alle darüber, dass es so viele Hilfsmittel gibt, die vom Hausarzt  verordnet werden können.

Höhepunkt des Besuchs war die Selbsterfahrung im Alterssimulationsanzug.

Manch lustige Begebenheit war beim Aufheben von Gegenständen, Hinsetzen oder Treppen steigen zu belächeln.. „Man sieht Pflegebedürftigkeit jetzt aus einer anderen Perspektive“, bemerkte Fr. Conny Möhrke anschließend und wirkt dabei ein wenig nachdenklich. „ Ich kann meine Arme nicht richtig bewegen, die Beine sind ganz schwer und ich sehe die Treppenstufen gar nicht richtig“, war die Erfahrung von Beate Schall.

Bei allen Pflegekräften hat der Besuch nachhaltigen Eindruck hinterlassen. „Ich verstehe die Situation der Pflegebedürftigen jetzt noch besser und mir ist bewußt geworden, dass man frühzeitig vieles in der Wohnung pflegegerecht herrichten kann um möglichst lange ohne fremde Hilfe klar zu kommen“, fassen einige Mitarbeitende Ihre persönliche Erfahrung zusammen.


Mitarbeiter der Sozialstation Kirche unterwegs nehmen an Rollatoren-Training teil | November 2016


Am 12. November 2016 fand für die Mitarbeiter der Sozialstation Kirche unterwegs ein Rollatoren-Training von der Verkehrswacht Bonn mit Cornelia Brodeßer statt.

Ziel der Veranstaltung war es, den sicheren Umgang mit dem Rollator für Neueinsteiger und das Vertiefen von Wissen für erfahrene Rollator-Nutzer zu vermitteln.

Es ging bei dem Training nicht um einen hohen Einsatz von Kraft, vielmehr wurde in dem Training die leichtere Handhabung vermittelt, Tipps gegeben und Kniffe gezeigt, um den Umgang mit dem Rollator und der Bewältigung von „Hürden und Hindernissen“ zu erlernen und zu üben.

Interessant war es, dass die Mitarbeiter Brillen zur Verfügung gestellt bekamen um sich in die Lage von Senioren mit Sehbehinderungen hinein zu versetzen.

Ergänzend übten wir in der Bewegung die Räder und Bremsen optimal einzusetzen und sicher zu nutzen! Dank des Sanitätshauses Burbach &Goetz standen den Mitarbeiterinnen der Sozialstation 9 unterschiedliche Rollatoren zur Verfügung.

Anhand eines künstlich aufgebauten Bürgersteigs übten die Mitarbeiterinnen das hoch und runter gehen mit dem Rollator, mit (Rollator war beladen z.B. nach einem Einkauf) und ohne Gewicht. 

Wie mit vielen Dingen im Leben setzt die optimale Nutzung und Beherrschung des Rollators eine gründliche, alltagstaugliche Einführung und ein gewissenhaftes Training bzw. Schulung voraus, um mit maximaler Sicherheit und geringem Kraftaufwand künftige Wege, auch im Straßenverkehr, sicher zu bewältigen.

 Durch das Rollatorentraining konnten die Mitarbeiter der Sozialstation nun besser nachempfinden, wie sich Senioren und Gehbehinderte Menschen fühlen, die einen Rollator nutzen. Schließlich können die Mitarbeiter den Klienten nun bei der Nutzung von Rollatoren mit Rat und Tat zur Seite stehen.